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Von der Charakterentwicklung sagt man, daß sie das wichtigste Werk ist, das den Menschen jemals anvertraut wurde. In der nächsten Stunde werden wir sowohl unser Vorrecht als auch unsere Verantwortung erforschen, christusähnlich zu werden. Nehmt nun mit uns teil an dieser kraftvollen Zeit der persönlichen Erneuerung wenn Pastor Stephen Wallace uns “Von Herrlichkeit zu Herrlichkeit” mit nimmt.

Willkommen zurück, meine Freunde. Ich schätze das Vorrecht sehr, fleißig mit Euch zu lernen. Wir betrachten unseren Herrn und Erlöser Jesus Christus ganz genau, derder Glanz der Herrlichkeit seines Vaters und das Ebenbild seines Wesens ist {Hebräer 1:3};und das hat uns herausgefordert, uns selber zu fragen – wie? Wie ist es möglich, dass Er, obwohl ein Mensch, so sein kann? Das kann man von keinem anderen Menschen sagen, nicht einmal von einem sündlosen Menschen vor dem Sündenfall. Wir alle, ermangeln der Herrlichkeit seit dem Sündenfall, {Römer 3:23};und ein sündloser Mensch vor dem Sündenfall, war nur in dem, was? …dem Ebenbild Gottes. {1.. Mose1:23} Aber hier ist Einer, der was ist? …das Ebenbild und der Glanz der Herrlichkeit seines Vaters.

Wie kann das sein? Wir haben gesehen, dass es eine zweifache Antwort darauf gibt. Zuerst stellten wir fest, dass er nicht nur ein Mensch war, er war es auch, was? …Gott. Aber die Antwort auf die Frage: “Wie kann Er, obwohl Er in Mensch ist, der Glanz der Herrlichkeit seines Vaters sein?”, liegt auch an der Tatsache, dass Er ein einzigartiger Mensch war. Er war nicht nur wie der Rest von uns allen. Und wir sind da angekommen, wo wir nun versuchen zu verstehen, wie es geht, obwohl Er einzigartig ist, weil Er nur “in der Gestalt des sündigen Fleisches” ist, {Römer 8:3}und nicht das gleiche sündige Fleisch hat, das wir haben; wie Er dennoch in allen Punkten versucht werden konnte, wie wir es werden, und das ist keine kleine Herausforderung. Wißt Ihr, wir haben egoistische Naturen, die sich dem Bösen zugewandt haben. Hatte Er ein egoistisches Wesen mit einer Neigung zum Bösen? Nein. Wir haben angeborene Sünde, wir haben innewohnendes Übel in unseren natürlichen Herzen. Hatte Er so etwas? Nein. Er musste nie wiedergeboren werden. Er musste sich nie bekehren. Hätte Er angeborene Sünde gehabt, wäre Er somit sündig gewesen und Er hätte nicht unser sündloser Stellvertreter sein können. Er konnte nur dann am Kreuz für unsere Sünden sein, wenn Er nichts selber keine hat – nirgendwo in Seinem ganzen Wesen. Und wir schlossen unser letztes Studium damit ab, indem wir die dreifache Dimension Seiner Sündenlosigkeit betrachtet haben.

Die Schrift sagt: “Er hat nicht gesündigt.” {1.. Petrus 2:22}Das bedeutet, dass Er sündlos war im Verhalten, in Wort und Tat.

Die Schrift sagt: “Er kannte keine Sünde.” {2. Kor. 5:21}Das bedeutet, dass Er sündlos im Charakter war – im Denken und Fühlen.

Aber die Schrift sagt auch: “In Ihm ist keine Sünde.” {1. Joh. 3:5}Das bedeutet, dass Er in der Natur sündlos war – im Geist, im Verlangen.

Absolut sündlos, und das ist die Sündlosigkeit, die Paulus versteht, wenn er sagt: “Der versucht ist allenthalben gleichwie wir, doch ohne Sünde.” {Hebr. 4:15}Ohne jede Sünde.

Aber unsere Herausforderung der wir uns zuwenden ist natürlich jetzt: Wie kann es sein, dass unser Erlöser, der so völlig sündlos ist, wie sündige Menschen versucht werden konnte? Seht Ihr hier diese Herausforderung? Es ist ein Geheimnis, meine lieben Freunde, es ist ein Geheimnis. Aber bitte wisst, Geheimnisse sind keine Dinge, die nicht verstanden werden können. Es sind Dinge, die ohne die Hilfe des Heiligen Geistes nicht verstanden werden können. Es ist unmöglich, vollständig zu erklären, wie Christus, obwohl sündlos, in allen Dingen wie wir versucht werden konnte;und ich werde nicht versuchen, das zu tun. Aber ich möchte mit Euch das teilen, was uns offenbart wurde; undwas uns offenbart ist, ist für uns und unsere Kinder. {5. Mose 29:29}Und es gibt einige wertvolle Einblicke, die mir geholfen haben zu verstehen, wie Christus vollkommen sündlos sein konnte, was Er sein musste, um unser Stellvertreter zu sein; und gleichzeitig vollkommen mitfühlend ist, was Er sein muss, um ein gültiges Beispiel für uns zu sein.

Wißt Ihr, das ist die Herausforderung: Wie kann Christus gleichzeitig unser sündloser Stellvertreterund unser mitfühlendesVorbild sein?

Es ist ganz einfach, eine Stellung zur menschlichen Natur Christi einzunehmen, die ihn zu unserem sündlosen Stellvertreter macht. Wir sagen: “Nun, er hatte die Natur von Adam vor dem Sündenfall.” Übrigens – das ist es, was viele Leute glauben – und es ist auch ganz einfach festzulegen, dass Christus unser mitfühlendes Vorbild ist, indem man ganz einfach sagt, dass Er die Natur von Adam nach dem Sündenfall hatte. Genau hier ist unsere Auseinandersetzung als Volk – genau hier… Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie oft ich angesprochen und gefragt wurde: “Was glaubst Du? Glaubst Du, dass Christus die Natur von Adam vor dem Sündenfall oder die von Adam nach dem Sündenfall hatte?”…und sie warten begierig darauf …daß ich eine Antwort gebe – damit sie mich entweder als Bruder umarmen oder als Ketzer ablehnen können. Das ist wurde, meinen lieben Freunde, und ich übertreibe nicht, …das ist in vielen Kreisen zum vermeintlichen Elchtest hinsichtlich der Gültigkeit Eures Anspruchs geworden, ein Christ der Siebenten-Tags-Adventisten zu sein. Es ist wirklich so geworden…. in vielen Kreisen, und wenn mir diese Frage gestellt wird, bin ich immer geneigt, auf eine von zwei Arten zu antworten. Die erste und einfachste ist: “Weißt Du, ich brauche eine dritte Möglichkeit.”Ich brauche eine dritte Möglichkeit, und Gott sei gedankt, gibt es eine dritte Möglichkeit. Oder wenn ich sie wirklich verwirren will, sage ich so etwas: “Nun, weder …oder beides… je nachdem, von welchem Punkt der Folge der Sünde auf die menschliche Natur Du sprichst.”Durchblickt Ihr das?

Wißt Ihr, wenn Ihr von Verderbtheit sprecht, hatte Er die Natur von Adam, nach was? … nach dem Sündenfall.

Wenn Ihr von Verschlechterung sprecht, hatte er was? …die Natur von Adam nach dem Sündenfall.

Wenn Ihr davon sprecht, mit Sünde behaftet zu sein, hatte Er die Natur von Adam vor dem Sündenfall. Wenn man davon spricht, von der Sünde betroffen zu sein, hatte Er die Natur von Adam 4.000 Jahre nach dem Sündenfall. Könnt Ihr mir folgen? Also, meine lieben Freunde, bitte, wir müssen ein wenig mehr darüber nachdenken, wisst Ihr …ausführlich über dieses Thema. Ich bestehe darauf, dass diese “Natur Adams vor dem Sündenfall” und “nach dem Sündenfall”…eine künstliche zweigliedrige Einteilung ist. Es ist oberflächlich – das Gesamtbild wird nicht wirklich betrachtet. Und unsere Herausforderung, unsere Herausforderung ist es, ein Verständnis für die Natur Christi zu haben, das es Ihm erlaubt, sowohl unser sündloser Stellvertreter  zu sein – und was die Sündlosigkeit betrifft -, Er hatte die Natur von Adam vor dem Sündenfall und unser mitfühlendes Vorbild. Was dieses Ausmaß seines Dienstes betrifft, so hatte er die Natur von Adam, seit wann? …Seit dem Sündenfall. Aber wir müssen ein Verständnis haben, das Ihm erlaubt, gleichzeitig sowohl sündloser Stellvertreter als auch mitfühlendes Beispiel zu sein. Höre ich da ein “Amen”? {Amen}

Wißt Ihr, wenn Ihr zu weit geht, um Ihn zu Eurem sündlosen Stellvertreter zu machen, und Ihr macht Ihn so heilig und anders als Ihr, daß Er sich nicht mit Euch zu verbinden kann- noch Ihr mit Ihm – dann habt Ihr ein Problem, nicht wahr? Womit bleibt Ihr Am Ende dastehen? Ihr habt dann einen Erlösungsplan, in dem Jesus alles getan hat. Umhüllt Euch einfach mit Seiner Gerechtigkeit und macht Euch keine Sorgen darum, man kommt in den Himmel, unabhängig vom eigenen Gehorsam – das ist billige Gnade. Versteht Ihr das? Aber wenn Ihr in Euren Bemühungen, Ihn zu Eurem mitfühlenden Vorbild zu machen, wenn Ihr es zu weit treibt und Ihr Sein Ebenbild zu uns betont, so dass Er genau wie wir ist, dann tut Ihr unbeabsichtigt was? Ihr zerstört Seine Fähigkeit, unser sündloser Stellvertreter zu sein… weil Ihr Ihn sündig macht. Und meine lieben Freunde, wenn ihr Ihn sündig macht, für wen ist Er dann am Kreuz? …sich selbst – und wir sind in großen Schwierigkeiten. Höre ich da ein “Amen”? {Amen} Wir haben einen sündlosen Heiland, aber die Herausforderung ist natürlich, ein Verständnis zu haben, das ihm erlaubt beides zu sein, unser sündloser Stellvertreter und gleichzeitig unser mitfühlendes Beispiel. Und das möchte ich mit Euch in unserem letzten Studium, heute Abend, untersuchen.

Aber bevor wir fortfahren, müssen wir was tun? …wir müssen innehalten und um Gottes Geist bitten, uns auf besondere Weise zu führen. Bitte betet für Euch selbst und betet für mich, wenn wir nun einige Augenblicke im Gebet verbringen.

Vater im Himmel, ich möchte so sehr, dass ich das Wort der Wahrheit richtig austeile. Ich möchte so sehr, dass ich in allem, was ich sage, denjenigen, der die Wahrheit ist, richtig darstelle. Bitte Vater, durch den Geist der Wahrheit, führe meine Gedanken, leite meine Worte und laß mich die Wahrheit und nur die Wahrheit sprechen; die Wahrheit, wie sie in Jesus ist. Durch den gleichen Geist, der es mir ermöglicht, es zu sprechen, befähigt jeden, es zu hören. Gib uns heute Abend “geistliche Hörgeräte” und hilf uns, die Wahrheit nicht nur zu hören, sondern auch die Wahrheit zu verstehen. Hilf uns, sie nicht nur zu verstehen, sondern auch den Wert zu erkennen und zu schätzen. Und hilf uns besonders, uns dafür zu entscheiden, sie auf unser Leben anzuwenden, damit wir durch die Wahrheit in das Abbild dessen verwandelt werden, der die Wahrheit ist. Mögen wir durch Betrachten durch die Kraft des Geistes der Wahrheit verändert werden, das ist mein Gebet im Namen Jesu. Amen.

Wir sind oben auf Seite 19, nicht wahr? Wir haben gerade die vollkommene Sündlosigkeit Christi betrachtet. Bitte vergleicht das mit unserer Situation. Signs of the times (dt. Zeichen der Zeit), 17. März 1887: “Wir mögen den Frieden haben, der das Verständnis übersteigt, aber es wird uns Kämpfe mit den Mächten der Finsternis kosten, schwere Kämpfe gegen den Egoismus und,”was? “…angeborene Sünde.”Meine, angeborene Sünde. Das ist eine sehr bemerkenswerte Aussage. Offensichtlich, meine lieben Freunde, gibt es eine tiefere Dimension der Sünde als Verhalten oder sogar Charakter. Stimmt’s? Das ist angeborene Sünde.

Was, so sagt mir, ist angeborene Sünde? Sie ist Egoismus. Sie ist was? Sie ist Egoismus. Erinnert Ihr Euch, als wir das nachgeschlagen und diese Aussage vorherig gelesen haben? Historical scetches (dt. geschichtlicheAufzeichnungen), Seite 138: “Der Egoismus ist in unser Wesen eingearbeitet. Es ist zu uns gekommen”,wie? “…als eine Erbschaft.”Das ist angeboren. Unsere Kinder sind – nach dem Gesetz der Vererbung – von Natur aus, was? …selbstsüchtig.

War Jesus als Kind von Natur aus selbstsüchtig? Nein, war Er nicht. Wenn Er von Natur aus selbstsüchtig gewesen wäre, hätte Er selbstsüchtig Verhalten gezeigt, bis Er schließlich bekehrt war. Aber musste Er sich überhaupt bekehren? Musste Er jemals ein neues Herz bekommen? Nein, nein, auf keinen Fall. Er hatte keine angeborene Sünde. Review and Herald, 4. Mai 1886; Sie spricht von “dem angeborenen Übel des natürlichen Herzens”,dem angeborenen Übel. Wißt Ihr, wir alle, als Nachkommen Adams, haben eine natürliche Neigung zum Bösen – eine Kraft, der wir ohne Hilfe nicht widerstehen können. Erziehung, Seite 25: “Die Folge des Genusses vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen tritt in jedes Menschen Erfahrung zutage.”In wie vielen? …die Erfahrung eines jeden Mannes und liebe Schwestern, das ist allgemein. O.k.? Das schließt Euch mit ein. In der Erfahrung von jedem “gibt es in seiner Natur eine Neigung zum Bösen, eine Kraft, der er ohne Hilfe nicht widerstehen kann”.Alle gefallenen Söhne und Töchter Adams haben was? Was haben wir durch das Essen vom Baum der Erkenntnis? Wir sind haben die Neigung zum Bösen, einer Kraft, der wir ohne Hilfe nicht widerstehen können.

Hatte Jesus eine Neigung zum Bösen? Absolut, ganz nachdrücklich nein. Hört zu: Im Buch The faith I live by (dt. Der Glaube durch den ich lebe), Seite 49,aus der Feder der Geist der Weissagung: “Er ist ein Bruder in unseren Schwächen, aber Er besitzt nicht die gleichen Leidenschaften. Als der Sündlose, ist seine Natur vor dem Bösen zurückgeschreckt.”Seine Natur, ist was meine Freunde? “…vor dem Bösen zurückgeschreckt.” “Er hat Kämpfe und Folterungen der Seele in einer Welt der Sünde ertragen… Er hätte sündigen können, er hätte fallen können, aber nicht einen Moment lang gab es in Ihm eine böse Neigung.”Höre ich da ein “Amen”? {Amen} Er hatte nicht nur keine Vorliebe für das Böse, sondern auch seine Natur, ist was? …zurückgeschrecktvom Bösen, er hatte eine natürliche Abneigung gegen das Böse. Eine Abscheu vor dem Bösen, Er war absolut sündlos. Das Böse war für Ihn schrecklich schmerzhaft und unglaublich beleidigend. Nicht einen Moment lang gab es in ihm eine, was?… eine böse Neigung.

Also noch einmal, wie kann es sein, dass Er, mit einer Natur, die vor dem Bösen zurückschreckt, und wir mit einer Natur, die sich dem Bösen zugewandt hat; wie kann es möglich sein, dass Er in allen Dingen versucht ist, wie wir es sind? {Hebr. 4:15}Seht Ihr hier unsere Herausforderung? …und meine lieben Freunde, ich spreche dieses Thema an, gerade weil die Hauptmotivation für diejenigen, die darauf bestehen, dass Christus in jeder Hinsicht ein mit unserem identisches Wesen hat – mit all den sündigen Neigungen, die wir haben -, darin besteht, dass sie denken, dass es für Ihn wesentlich ist, so etwas zu haben, wenn Er in allen Dingen versucht werden soll, wie wir es sind.Aber ich möchte mit euch ein Verständnis teilen, das es uns ermöglichen wird, zu sehen, wie Christus in allen Dingen wie wir versucht werden kann,und dennoch absolut sündlos zu sein, ohne jegliche Anlehnung oder Neigung zum Bösen. O.k.? Das ist es, was wir versuchen zu tun.

Nun, beachtet bitte sorgfältig, was Paulus sagt. Er ist in allen Punkten versucht, so wie wir. Wie viele Punkte oder wie viele Arten von Versuchungen gibt es? Es gibt nur drei. Wie viele gibt es? …es gibt nur drei. Was sind das für welche? Sie sind in 1. Johannes 2:16aufgezeichnet: “Denn alles, was in der Welt ist: –

Ist erstens, was? “…des Fleisches Lust,”

zweitens, was? “…der Augen Lust,”

und drittens, was? “…hoffärtiges Leben, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt.”

Nun, der Geist der Weissagung sagt uns, dass diese drei Überschriften alle Versuchungen einschließt, und jede Versuchung, die wir erleben, fällt unter eine dieser drei Überschriften. {RH, 5. Juli 1892 Abs. 10}Arbeitet mit mir an diesen drei Überschriften. Erstens, “des Fleisches Lust”,was ist das? Wir könnten es “Sinnlichkeit”nennen. Das ist die götzendienerische Liebe zum Vergnügen. “Der Augen Lust”, was ist das? “Materialismus:”Was man sieht, das will man haben. Das ist die götzendienerische Liebe zur Welt und zu allem, was die Welt bietet. “Hoffärtiges Leben”,was ist das? “Selbstsucht”,das ist die götzendienerische Liebe zum Selbst. Habt Ihr das durchblickt? Das sind die drei Kategorien der Versuchung. Und ich fordere Euch heraus: Setzt Euch mal hin und versucht, an jede Versuchung zu denken, die Ihr je hattet, und Ihr werdet entdecken, dass sie unter diese drei Überschriften fällt: Sinnlichkeit, Materialismus oder Egoismus; die Lust des Fleisches, die Lust der Augen oder der Stolz des Lebens.

Jetzt schaut Euch etwas sehr, sehr Interessantes und Bedeutendes an. Genau in diesen drei Bereichen hat Satan unsere ersten Eltern in Eden versucht und den Untergang des Menschen herbeigeführt. Hört sie Euch an: 1. Mose 3:6 ” Und das Weib schaute an, dass von dem Baum gut zu essen wäre,”Was ist das? Das Verlangen des Fleisches… “und dass er lieblich anzusehen war…”.Was ist das denn? Lust der Augen. “…und ein Baum, der begehrenswert ist, um einen weise zu machen…”Was ist das denn? Stolz des Lebens. “…und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann auch davon, und er aß.”

Nun, arbeitet mit mir daran. Als unsere ersten Eltern auf diesen drei Bereichen versucht wurden, hatten sie eine Neigung zum Bösen? Hatten sie eine angeborene  Sünde? Nein, auf keinen Fall. Sie gerade erst aus den Händen des Schöpfers hervorgekommen. Sie waren vollkommen sündlos. Sind wir uns da einig? Was können wir dann daraus schließen? Man muß nicht sündig sein, um in diesen drei Bereichen versucht zu werden, oder? Stimmt’s? Woher wissen wir das? Wurde Adam auf diesen Gebieten in Versuchung geführt? Ja. War er sündig? Nein. Offensichtlich muss man also nicht sündig sein, um in diesen drei Bereichen versucht zu werden. Muß man sündig sein, um der Versuchung nachgeben zu können… in diesen drei Bereichen? Nein. Was ist noch mal unser Beweis? Adam und seine Frau. Haben sie nachgegeben? Ja. Sie gaben nach – während was? …völlig sündenfrei.

Wißt Ihr, bitte versteht das hier. Satan appelliert an die sündlose Vor-Sündenfall-Version dessen, was jetzt zur Lust des Fleisches, zur Lust der Augen und zum Stolz des Lebens geworden ist.In ihrem unfallenden Zustand hatten sie den Wunsch, die Sinnesfreuden zu genießen, für die Gott ihnen die Fähigkeit gegeben hatte, sich daran zu erfreuen. Sie genossen die herrlichen Aromen guter Früchte. Stimmt’s? Gab es etwas Sündhaftes an diesem Vergnügen? Nein. Aber Satan appellierte an diesen von Gott gegebenen Wunsch, Sinnesfreuden zu genießen und zu versuchen, sie dazu zu bringen, sie auf gottgewollte Weise zu befriedigen. Indem sie von was essen? …der verbotenen Frucht; und sollten sie sich hingeben, dieses heilige Verlangen auf gottgewollte Weise zu befriedigen, würde es unheilig werden… und genau das ist passiert… es ist genau das, was passiert ist.

Auch hatte Gott ihnen den Wunsch gegeben, schöne Dinge zu haben, und Eva sah, dass der Baum, was war?… Er war eine Freude für die Augen, er war schön. Satan appellierte an diesen von Gott gegebenen Wunsch, schöne Dinge zu haben, und Gott hatte unseren ersten Eltern auch den Wunsch gegeben, sich zu verbessern. Und hier wurde es als etwas angeboten, das sie wie machen würde? …weise. Tatsächlich würden sie wie werden? …wie wer? …Gott, und wissen was Gute und Böse ist. Wißt Ihr, also appellierte Satan an die Wünsche vor dem Sündenfall, die Gott gegeben hatte. Aber als diese auf gottverbotene Weise genossen wurden, wurden sie zu dem, was sie jetzt sind: die Lust des Fleisches nach dem Sündenfall, die Lust der Augen und der Stolz des Lebens.O.k.? Verdreht.

Nun, Jesus Christus ist der zweite Adam. {1. Kor. 15:45-47}Jesus ist was? Der zweite Adam. Was bedeutet das? Hört zu. Youthinstructor (dt. Jugendlehrer), 2. Juni 1898: “Christus wird der zweite Adam genannt. In Reinheit und Heiligkeit, verbunden mit Gott und geliebt von Gott, begann Er dort, wo der erste Adam begann. Willig ging er über den Boden, wo Adam fiel, und erlöste Adams Versagen.”

Eine Frage, meine Freunde: Hat Adam mit einer sündigen, verdorbenen Natur begonnen? Nein. Der zweite Adam, Er begann dort, wo der erste Adam begann, und Er geht über den Boden, wo Adam fiel.Könnt Ihr dem folgen? Nun, ja, der zweite Adam besaß den ganzen Verfall der 4.000 Jahre. Er musste das haben, denn Er muss nicht nur die Prüfung bestehen, die Adam nicht bestanden hat, sondern musste auch ein Beispiel für die armen gefallenen Sterblichen sein und ihnen zeigen, wie sie – durch Seine Gnade – ihre täglichen Prüfungen und Versuchungen überwinden können. Folgt Ihr dem hier? Deshalb muss er nicht nur sein, was Verderbtheit und Sündlosigkeit betrifft, wie Adam vor dem Fall; er muss das sein, was Verschlechterung und Schwäche betrifft, wie Adam nach dem Fall. Seit Ihr da  einer Meinung mit mir? Ich brauche Rückmeldung, ich danke Euch.

O.k. Schaut Euch das nächste an, Signs of the Times, (dt. Zeichen der Zeit) 9. Juni 1898: “Christus kam auf die Erde, wurde Mensch und stand als Vertreter der Menschen”,Pause: Das bedeutet als unser zweiter Adam, das Haupt einer neuen Rasse. O.k.? Er kam, um das zu tun, worin der erste Adam im Namen der menschlichen Rasse versagte. Ich lese weiter: “…um in der großen Auseinandersetzung mit Satan zu zeigen, dass der Mensch, wie Gott ihn erschaffen hat, verbunden mit dem Vater und dem Sohn, gehorchen konnte”,was? “…jede göttliche Anforderung.”Wißt Ihr, die Frage in der großen Auseinandersetzung war, ob der Mensch – wie Gott ihn erschaffen hat – dem Gesetz Gottes vollkommen gehorchen konnte oder nicht; und Adam gab offensichtliche Beweise, dass er es nicht konnte. So kam der zweite Adam, um zu beweisen, dass der Mensch, wie Gott ihn erschaffen hat, was könnte? …vollkommen gehorchen könnte – sehr wichtig, das zu verstehen.

Aber Er kam auch, um zu beweisen, dass sogar ein gefallener Mensch in Seiner Stärke ein Überwinder sein kann. Amen? {Amen} Das ist ebenso wichtig zu betonen, meine lieben Freunde. Deshalb muss er, wenn er geprüft wird, auf eine Weise geprüft werden, die es ihm ermöglicht, zu beweisen, dass auch ein gefallener Mensch jede Versuchung überwinden kann – in seiner Stärke. Und aus diesem Grund hat Er einige sehr wichtige Voraussetzungen. Zuerst einmal sagt uns der Geist der Weissagung, dass es eine Menge Schuld gab, die auf Ihn gelegt wurde, während Er Seine Prüfung in der Wüste durchlief. {RH, Sept. 23, 1890 Abs. 3}Warum? Weil Ihr und ich mit Schuldgefühlen zu kämpfen haben. Ihr und ich, wir müssen mit Schuldgefühlen kämpfen. So trägt er ein Bewusstsein für unsere Schuld, da unsere Sünden auf ihn gelegt wurden.

Aber es gibt etwas sehr Bedeutsames bei dem Test, für den Er in die Wüste geht, um ihn durch zu machen. Wie oft wird Christus in der Wüste versucht? Wie oft, meine lieben Freunde? Dreimal. Nun, ist das ein Zufall? Wie viele Versuchungen gibt es? Drei… und Er mußte in allen Punkten “versucht werden”,wie wer? “…wie wir es werden.” {Heb 4:15}Was meint Ihr, was diese drei Versuchungen sind? Was meint Ihr, was sie sein könnten? Lukas… Ich habe sie hier aufgeschrieben, wir können uns nicht die Zeit nehmen, sie zu lesen, aber Lukas 4,1-13…

Begierde des Fleisches {1. Joh. 2:16}– Wie wurde Er dort, auf diesem Gebiet, versucht? Verwandle Steine in Brot {Matth. 4:3};befriedige deinen unglaublich scharfen und intensiven Appetit. Seht Ihr das? Wohin führt ihn der Teufel dann? Vers 8,oben auf Seite 20: “Wiederum führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit in einem Augenblick. Und der Teufel sprach zu ihm: All diese Herrlichkeit werde ich Dir geben, denn sie ist mir übergeben worden, und ich gebe sie, wem ich will. Das alles will ich Dir geben, so Du niederfällst und mich anbetest.” Er gibt Ihm einen Panoramablick über die Welt, alle Königreiche der Welt. Womit haben wir es hier zu tun? Die Lust der Augen,die Lust der Augen; und dann die letzte Versuchung, was ist das? Wohin führt er Ihn? …Auf die Zinne des Tempels, Vers 6:und spricht: “Bist du Gottes Sohn, wirf dich hinab; denn es steht geschrieben: Er wird seinen Engeln über dir Befehl tun, und sie werden dich auf Händen tragen.”Was ist das denn? Das ist der Stolz des Lebens, der zur Anmaßung führt.

Drei Versuchungen, die drei, mit denen Adam in Eden versucht wurde, und genau die drei, mit denen Ihr und ich täglich zu kämpfen haben. Wurde Christus “in allen Dingen versucht, wie wir es werden”?Wurde er das? “In allen Punkten so wie wir”?Ja. Aber arbeitet mit mir weiter daran. Und übrigens, in Zeugnisse Band 3, bevor wir auf Seite 372 weitermachen, sagt sie sehr deutlich: “Er, der keine Sünde kannte, der wurde für uns zur Sünde gemacht. Mit dieser schrecklichen Last der Schuld die wegen unseren Sünden auf Ihm lag, hat Er der schrecklichen Prüfung standgehalten.” Über was? “…Appetit,” und weiter, was? “…die Liebe zur Welt und zur Ehre, und was? “…Stolz der Selbstdarstellung, die zur Anmaßung führt.”

Da haben Ihr sie, die drei, die wir gerade in Lukas umrissen haben. “Christus hat diese drei großen führenden Versuchungen ertragen und im Namen des Menschen überwunden und für ihn einen gerechten Charakter ausgearbeitet.” Höre ich da ein “Amen”? {Amen} Preist Gott, dass er das getan hat! “…weil er wusste, dass der Mensch das nicht aus sich selbst heraus kann. Er wusste, dass Satan auf diesen drei Punkten die Menschen angreifen würde. Er hatte Adam überwunden, und er wollte sein Werk weiterführen, bis er den Ruin des Menschen vollendet hatte. Christus betrat das Feld im Namen des Menschen, um Satan für ihn zu besiegen, weil er sah, dass der Mensch von selbst aus nicht überwinden konnte. Christus bereitete den Weg für das Lösegeld des Menschen durch sein eigenes Leben des Leidens, der Selbstverleugnung und der Selbstaufopferung sowie durch seine Erniedrigung und schließlich seinen Tod. Er brachte dem Menschen Hilfe, die er, indem er dem Beispiel Christi folgte, von selbst überwinden konnte, wie Christus für ihn überwunden hat.”Das ist so tiefgründig und aufschlussreich; ich musste es mit Euch teilen.

Werfen wir nun einen kurzen Blick auf die erste der drei Versuchungen. Das ist alles, wofür wir heute Abend Zeit haben werden. Ich möchte, dass ihr die tiefe Bedeutung dessen, was Christus durchmachen musste, erkennt, versteht und schätzt, bevor er im Bereich des Appetits versucht werden konnte. Wißt Ihr, Christus hat keinen verdrehten, sündigen Appetit, oder? Nein, hat er nicht. Er hat keine bösen Neigungen im Bereich seines Appetits. Er hat einen sündlosen Appetit. Bei der Geburt hat er sich nicht dem Bösen zugewandt, und er hat immer ein Leben des vollkommenen Gehorsams geführt. So hat Er keine Verderbtheit im Bereich des Appetits. So stellt sich die Frage, wie soll Er dann in diesem Bereich getestet werden, auf eine Weise, die es Ihm ermöglicht, mitfühlend zu sein, und ein gültiges Beispiel für diejenigen von uns sein, die einen verderbten Appetit haben? Könnt Ihr dem hier folgen? Wie will er das machen?

Nun, meine lieben Freunde, bevor Er im Bereich des Appetits versucht wird, was tut Er? Was macht Er? Wie lange hat er nichts gegessen? …vierzig Tage und vierzig Nächte…vierzig Tage und vierzig Nächte. Dann sagt die Bibel: “Als er hungrig war”, {Matth. 4:2}, was wahrscheinlich eine der größten Untertreibungen in der Schrift ist. Bitte versteht etwas mit mir. Wenn Ihr zu fasten beginnt, seit Ihr sehr hungrig, nicht wahr? Habt Ihr jemals versucht zu fasten? Oh, es ist wirklich hart am ersten Tag. Aber am zweiten Tag, was passiert mit dem Appetit? Er wird schwächer, bis man sich nach einer Weile überhaupt nicht mehr hungrig fühlt. Sehr interessant, Ihr fühlt Euch überhaupt nicht hungrig. Bis wann? Kurz bevor Ihr sterbt. Kurz bevor Ihr sterbt, lässt der Körper einen unglaublich intensiven Schrei los. Er schreit nach Nahrung. Es ist der stärkste Impuls, den der menschliche Körper erleben kann…  kurz vor dem Tod.

Jetzt kommt mit mir in die Wüste. Wer beobachtet unseren Erlöser? …jede Bewegung, die er macht? Satan; er hat seine Pläne schon festgelegt. Er hat 4.000 Jahre an ihnen gearbeitet. Er hat seine Agenda perfekt geplant, aber er will Christus mit der Verlockung des Appetits treffen… Übrigens, damit ist es ihm gelungen, den Fall des Menschen herbeizuführen, nicht wahr? Angefangen damit, daß Eva sah, daß von dem Baum gut zu essen war; und er erkennt, daß seine beste Chance darin besteht, mit einer Versuchung im Bereich des Appetits daher zu kommen, aber er will es tun, wenn es am wahrscheinlichsten ist, Christus dazu zu bringen, dem Appetit nachzugeben. So sieht er zu; er kennt die menschliche Physiologie. Er weiß, dass der Körper Christi schließlich mit diesen unglaublich intensiven Schmerzen des Hungers erschüttert werden wird; und er zählt die Tage, und er beginnt sich zu fragen, wann wird es geschehen? Wie kommt es, dass er so lange überlebt? …und er überlebt so lange wie er es tut, denn er ist ein unglaublich gesunder Mensch, als er in die Wüste geht. Aber Satan weiß, dass Er früher oder später zusammenbrechen wird und Er anfangen wird zu krampfen; und er wartet auf diesen Moment… und als er sah, dass es am vierzigsten Tag passierte, was tat er dann? Er erscheint, und was sagte er dann? “Wenn Du der Sohn Gottes bist, befiehl diesem Stein, Brot zu werden.” {Matth. 4:3}“Und übrigens, wenn du das nicht schnell machst, wirst du sterben.”

Nun, meine Freunde, betrachtet mit mir, was hier vor sich geht. Es ist wirklich eine Versuchung, die über unser Verständnis hinausgeht, die Intensität und Kraft davon zu verstehen. Christus wurde kurz vor seiner Ankunft in der Wüste getauft. Richtig? …und was hat Gott zu ihm gesagt, als er aus dem Wasser kam?“Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe.”{Matth. 3:17} Jetzt musste sich Christus ausschließlich auf das Wort Gottes verlassen. Sein Glaube muss daran festhalten, was seine persönliche Identität betrifft.

Aber Satan kommt, um das in Frage zu stellen, und er sagt… und Geist der Weissagung konkretisiert dies für uns{LJ, S. 103.2}.– Er sagt zu Ihm: “Weißt du, du musst der gefallene Engel sein. Es gab eine Rebellion im Himmel, und du bist offensichtlich ausgestoßen worden. Ich meine, du wirst von Gott und dem Menschen abgelehnt; du musst der gefallene Engel sein. Aber wenn du der Sohn Gottes bist, beweise es, indem du etwas tust, was nur Gott tun kann. Verwandle Steine in Brot.”

Nun, meine lieben Freunde, wenn Ihr und ich versucht gewesen wären, Steine in Brot zu verwandeln, wäre das überhaupt eine Versuchung für uns gewesen? Nein. Warum? Wir können es nicht tun. War es eine Versuchung für Christus? War es das? Auf jeden Fall. Warum? Weil er es tun konnte. Wißt Ihr wisst, meine Lieben …diejenigen, die darauf bestehen, dass Christus so versucht wurde, wie wir es werden… es scheint, als ob sie, wenn sie nur einen Blick auf die Versuchung Christi werfen würden, erkennen müssten, dass, nein, es gibt etwas radikal anderes an seinen Versuchungen. Ich war noch nie versucht, Steine in Brot zu verwandeln, und Ihr auch nicht! Aber Christus war es. Nun, das wäre keine Versuchung für uns gewesen, weil wir es nicht hätten tun können. War es eine Versuchung für Christus? Ja. Warum? Weil er es hätte tun können. Mit einem Wort – dem gleichen Wort, das diese Welt ins Leben gerufen hat – hätte er jeden Stein auf dem Wüstenboden in einen frisch gebackenen Laib verwandeln können. Jeder Stein in einen frisch gebackenen Laib, leicht… und seinen Hunger befriedigen und beweisen, dass er nicht derjenige war, was der Feind ihm unterstellte, und er hätte damit bewiesen, dass er der Sohn Gottes war. Und wenn Ihr nicht denkt, dass das eine Versuchung war, denk bitte noch einmal nach. Meine lieben Freunde, das war eine überwältigend starke Versuchung.

Und als er diese Versuchung durchmachte, ermöglichte sie ihm, mit jeder Versuchung mitzufühlen und sich mit ihr zu identifizieren, die jeder gefallene Mensch im Reich der Lust des Fleischeserleben muss. Bitte versteht, dass, obwohl Christus in diesem Bereich des Appetits mächtig versucht wurde, es kein sündiger Appetit war, der angesprochen wurde, oder? War es sündhaft, dass Christus hungrig war, nachdem er vierzig Tage und vierzig Nächte lang ohne Essen war? War es das? Nein, absolut sündlos. Aber war es ein starker Appetit? Oh, er war stark. War er so mächtig wie die verdorbenen, perversen Begierden, mit denen Ihr und ich zu kämpfen habt? Ja, ja! So kann jemand sagen, folgt mir jetzt, kann jemand sagen, der mit einem verdorbenen, perversen Appetit in irgendeinem Bereich der Begierden des Fleischeszu kämpfen hat, kann jemand sagen: “Christus weiß nicht, wie es ist. Er kann nicht mit mir mitfühlen.”Könnt Ihr das sagen? Nein, könnt Ihr nicht. Warum kann Christus aber mit Euch mitfühlen? Weil Er genau Eure gleiche Versuchung hatte? Nein. Aber weil er eine Versuchung im Bereich der Lust des Fleischeshatte, ist das völlig gleichwertig mit allem, womit Ihr in der Lust des Fleischeszu kämpfen haben werdet. Versteht Ihr, was ich versuche zu erklären?

Wißt Ihr, meine lieben Freunde, ich muss das ganz klar sagen. Es gibt diejenigen, die darauf bestehen, dass “in allen Dingen versucht, wie wir sind” {Hebr. 4:15}bedeutet, dass Christus jede einzelne Versuchung hatte, die wir haben. In der Tat gibt es welche, die so weit gehen zu sagen, zum Beispiel… zum Beispiel… dies ist nur eines: dass Christus die Versuchungen eines Homosexuellen hatte. Das ist übrigens im Druck. Und diejenigen, die das sagen, meinen es gut, weil sie denken, dass, damit ein Homosexueller wissen kann, dass Christus versteht, was er durchmacht, sichergestellt sein muss, dass Christus tatsächlich diese Versuchungen hatte. Meine lieben Freunde, bitte versteht, dass wir das nicht tun dürfen. Wir dürfen nicht so weit gehen; und Gott bewahre, dass wir das tun. Höre ich da ein “Amen”? {Amen}

Denn wißt Ihr, wenn Christus jede Versuchung hat, die wir haben, müssen wir Ihm nicht nur eine verdorbene Natur geben, wir müssen Ihm auch eine verdorbene Natur geben, wie sie jeder je hatte oder haben könnte. Könnt Ihr dem hier folgen? Ich habe nicht einmal die Versuchungen eines Homosexuellen und ich bin ein gefallener Mensch. Das verstehe ich nicht. Ich weiß, dass es diejenigen gibt, die solche Versuchungen haben, aber ich habe sie nicht. Die Fähigkeit Christi, mit uns zu fühlen, hängt nicht davon ab, dass er mit jeder einzelnen unserer Versuchungen umgehen musste. Ich meine, gibt es nicht Versuchungen, die zum Beispiel für Frauen einzigartig sind? Warum? Aber natürlich. Und wenn eine Frau denkt, dass Christus alle seine Versuchungen als Mann gehabt haben muss, dann muss sie zu dem Schluss kommen, dass er sich unmöglich mit ihr identifizieren kann. Folgt Ihr der Argumentation hier? Aber kann sich Christus mit der Versuchung eines jeden in einem dieser drei Bereiche identifizieren? Ja! Warum? Weil Er bestimmte Versuchungen hatte? Nein… aber weil Er eine Versuchung hatte, die Ihn in jedem dieser drei Bereiche völlig mitfühlend macht; und es war genauso intensiv wie alles, dem Ihr und ich jemals begegnen müssen. Höre ich da ein “Amen”? {Amen}

Kann ein Heroinsüchtiger sagen, dass Christus nicht weiß, wie es ist? Nein. Warum? Denn das fällt unter die Überschrift “Des Fleisches Lust”,und Christus hatte eine Versuchung im Bereich des Fleisches Lust, die genauso so mächtig war wie die eines Heroinabhängigen. Musste er ein Heroinabhängiger sein, um mit einem Heroinabhängigen mitfühlen zu können? Nein. Musste er ein Heroinabhängiger sein, um ein gültiges Beispiel für einen Heroinabhängigen zu sein? Nein. Seht Ihr, wie wir ein Verständnis haben können, das es Christus erlaubt, vollkommen mitfühlend und gleichzeitig vollkommen sündlos zu sein? Seht ihr das, meine lieben Freunde? Das ist unsere Herausforderung; und das ist es, was Christus war. Er war vollkommen sündlos und gleichzeitig vollkommen mitfühlend. Preist Gott für einen solchen Heiland. Amen? {Amen} Preist Gott für einen solchen Heiland.

In Heavenly Places, (dt. An himmlischen Orten) Seite 194; beachtet einige der Erkenntnisse, die wir über diese erste besondere Versuchung haben. “Unmäßigkeit liegt im Fundament allen moralischen Übels, die der Mensch kennt. Christus begann das Werk der Erlösung genau dort, wo der Untergang begann. Der Fall unserer ersten Eltern wurde durch die Schwelgerei” von was?“…von Appetit verursacht. In der Erlösung ist die Verleugnung des Appetits das erste Werk Christi.” Oh, meine lieben Freunde, wir müssen hier eine Pause einlegen.

Wißt Ihr, der Geist der Weissagung uns sagt, dass, wenn wir den Sieg über den Appetit erringen können, wir den Sieg über jede andere Sünde erhalten können. {Bewußt essen S. 59}Deshalb ist es für uns – mit Christus – absolut notwendig, den Sieg über den Appetit zu erringen. Höre ich da ein “Amen”? {Amen} Die Lust des Fleisches, das ist die große; und wenn wir den Sieg darüber erringen können, werden wir den Sieg über die anderen beiden erringen. Deshalb musste Christus zuerst den Sieg über den Appetit erringen; und es war dieser Sieg, der Ihn in eine gute Lage versetzte, um den Sieg über die nachfolgenden zu erlangen. Zeichen der Zeit, 3. Dezember 1902: “Hier ist die Unterstellung von Misstrauen. In den Tönen der Stimme des Verführers liegt ein Ausdruck äußerster Ungläubigkeit. Würde Gott seinen eigenen Sohn so behandeln? Würde Er Ihn in der Wüste mit wilden Tieren, ohne Nahrung, ohne Gefährten, ohne Trost zurücklassen? Satan unterstellte, dass Gott nie wollte, dass sein Sohn in einem solchen Zustand ist. Wenn du der Sohn Gottes bist”, sagt er, “zeige deine Macht, indem Du Dich von diesem drängenden Hunger befreist. Befiehl, dass diese Steine zu Brot werden.”

Jetzt passt gut auf. Hatte Christus die Macht, Steine in Brot zu verwandeln? Hatte er sie? Ja. Warum? Weil Er göttlich war; Er war der göttliche Schöpfer. Er hatte schöpferische Kraft in sich selbst. Wißt Ihr, Satan war nicht so dumm, Ihn zu versuchen, etwas zu tun, was er nicht tun konnte. Er wusste sehr wohl, dass er es nicht nur mit einem Menschen zu tun hatte, sondern auch mit dem Schöpfergott und einem Menschen; und so versuchte er, ihn durch beide zu erreichen. Er richtete sich an den intensiven Hunger des Menschen, aber er richtete sich auch an die göttliche Kraft des Gottes in ihm, den Hunger des Menschen zu stillen. Habt Ihr das gesehen? {Ja.} Und meine lieben Freunde, der ganze Weg durch sein Leben hindurch wurde Christus so versucht. Tatsächlich sagt uns der Geist der Weissagung, dass die größte Versuchung Christi darin bestand, Seine göttliche Kraft für sich selber zu gebrauchen. {RH, 1. April 1875 Abs. 3} Es war, was?… es war, seine göttliche Macht für sich selber zu gebrauchen. Ihr und ich… wißt Ihr, wir können nicht einmal – ich glaube nicht – ganz verstehen, wie mächtig diese Versuchung gewesen sein muss.

Wißt Ihr, ich glaube… lass es mich so ausdrücken: Ich glaube, dass die Versuchungen Christi so viel stärker waren als Eure und meine, wie die Natur, auf die er versucht war sich zu verlassen, stärker als Eure und meine ist. Blickt Ihr da durch? Auf welche Natur sind wir versucht zu vertrauen und uns zu verlassen? Eine gefallene, sündige Natur. Auf welche Natur war Christus versucht zu vertrauen und sich darauf zu verlassen? Eine unendlich mächtige Natur – die Steine in Brot verwandeln könnte. Nun, warum war es absolut notwendig, dass Christus nicht die göttliche Macht nicht für sich selber gebraucht hatte? Warum? Denn wenn Er das getan hätte… bitte folgt mir… wenn Er das jederzeit getan hätte, um seine eigenen persönlichen Bedürfnisse zu befriedigen, hätte Er sich sofort selbst außer Kraft gesetzt, um ein gültiges Beispiel für uns zu sein. {RH, 1. April 1875 Abs. 1}Denn, wißt Ihr, niemand von uns hat eine persönliche göttliche Macht, auf die er sich verlassen kann. Auf wen müssen wir uns verlassen, um die Versuchung zu überwinden und unser Bedürfnis zu befriedigen? …äußere göttliche Kraft. Amen? Keine innere göttliche Macht. Was also seine eigenen Bedürfnisse betraf, musste Christus ständig von wem abhängig sein? …dem Vater… und wenn der Vater ihn nicht speisen wollte, war er bereit, was zu tun? …lieber zu sterben, anstatt Seine göttliche Kraft gebrauchen, wie es kein Mensch konnte, um sich selbst zu versorgen. Weil Er fähig dazu sein wollte, sich mit uns zu identifizieren.

Man muss einen solchen Herrn lieben. Höre ich da ein “Amen”? {Amen} Man muss einen solchen Herrn lieben.

Die ganze Zeit über sehr gut zu wissen, dass Er es hätte tun können. Woher wusste Er das? Nun, jeden Tag wirkte er Wunder, nicht wahr? …und diese waren durch Seine eigene göttliche Macht; ja, nur so, wie der Vater es ihm erlaubt hat. Deshalb sagt er: “Aus mir selber heraus kann ich nichts tun.” {Joh. 5:19+30}“Aus eigener Initiative”,das ist es, was er hier wirklich sagt, “…ich kann nichts tun.” “Ich bin zu einem Menschen geworden, deshalb muss ich als Mensch durchs Leben gehen. Und wenn ich göttliche Macht ausüben will, kann es nie für mich selbst sein. Es kann nur für andere sein, aber auch dann kann es nur so sein, wie der Vater mich dazu ermächtigt.”Könnt Ihr das verstehen? Nun, das letzte Wunder, dass Christus wirkte, was war es? …Lazarus von den… Toten aufzuerwecken. Das war das erstaunlichste aller Seiner Wunder; und was hat Er gesagt, als Er am Grab stand? “Lazarus, im Namen des Vaters, kommt heraus”?Nein; was hat Er gesagt? “Lazarus, komm heraus.” {Joh. 11:43}Nachdem Er zu Maria und Martha gesagt hatte: “Ich bin die Auferstehung und das Leben.” {Joh. 11:25}Amen? {Amen} Und der Geist der Weissagung sagt uns, dass dieses letzte Wunder der krönende Beweis für die göttliche Kraft Christi war. Er weckte Lazarus durch seine eigene göttliche Macht auf, {DA 523.3}und er wusste es sehr wohl, denn er konnte diese göttliche Macht im Namen anderer ausüben, wie der Vater ihm die Vollmacht gegeben hatte. Er wusste sehr wohl, dass er sie hatte.

Und wenn man von Gewohnheitsmustern spricht… arbeite mit mir daran. Wie lange hatte Christus schon die göttliche Macht ausgeübt, um alles zu tun, was er wollte? Wie lange? Für alle Ewigkeit. Ihr denkt, Ihr habt ein Gewohnheitsmuster zu überwinden! Hört Ihr, was ich Euch sage? Er hatte ein ewiges Gewohnheitsmuster zu überwinden. Er hatte Seine göttliche Kraft für die Ewigkeit in der Vergangenheit genutzt, um das zu tun, was Er tun wollte, und jetzt, während der Zeit, kann Er es nicht für Sich selbst tun, wenn Er ein gültiges Beispiel für Euch und mich sein soll, wenn Er in der Lage sein soll, mit Euch und mir mitzufühlen. Ist das nicht unglaublich?

Hort Euch sich diese Aussage an, Review and Herald, 14. Mai 1908: “Als er zum Sohn Gottes kam, behauptete der große Betrüger, vom Vater mit einer Botschaft an den Heiland beauftragt worden zu sein. Er bräuchte nicht mehr zu hungern. “Wenn du der Sohn Gottes bist, befiehl, dass diese Steine Brot werden.” Aber durch einen solchen Akt hätte Christus seine Versprechen gebrochen, dass er niemals seine göttliche Macht ausüben würde, um irgendeiner Schwierigkeit oder jedem Leiden zu entkommen, dem der Mensch in seiner Menschheit begegnen muss.”Könnt Ihr das sehen? Das war Teil der Bündnisvereinbarung mit dem Vater. Er würde auf die Erde gehen und nie seine göttliche Kraft ausüben, um sein eigenes Bedürfnis zu befriedigen – denn er musste als Mensch durchs Leben gehen.

Sieht Das Leben Jesu, Seite 103– oben auf Eurer Seite 21: “Und Christus durfte ja seine göttliche Kraft nicht zu seinem eigenen Vorteil einsetzen. Er war gekommen, um Prüfungen standzuhalten, wie auch wir Prüfungen bestehen müssen; er wollte uns durch sein Leben ein Beispiel des Glaubens und der Ergebenheit hinterlassen. Weder jetzt noch später wirkte der Heiland in seinem irdischen Leben Wunder um seiner selbst willen. Seine gewaltigen Werke und Wundertaten geschahen ausschließlich zum Wohle”,von wem? “…anderer.”Anderer, anderer. O. seht Ihr die Selbstlosigkeit, die selbstverleugnende, selbstaufopfernde Liebe des Charakters Gottes, der sich hier offenbart hat, meine lieben Freunde? Seht Ihr das?

Ein Tempel des Heiligen Geistes, Seite 20: “Es gelang Satan nicht, Christus auf dem Gebiet der Genußsucht zu überwältigen. Und hier in der Wüste errang Christus einen Sieg für die gesamte Menschheit, was den Appetit betrifft, der es den Menschen für alle Zeiten ermöglichte, in Seinem Namen die Macht der starken Genußsucht zu überwinden.Meine lieben Freunde, gibt es eine Entschuldigung dafür, dass wir Sklaven der Lust des Fleischesbleiben? Nein. Warum? Weil Jesus Christus bewiesen hat, dass er Macht hat, die ausreicht, um die größte Versuchung in diesem Bereich zu überwinden, mit der ein Mensch jemals zu kämpfen haben wird. Höre ich da ein “Amen”? {Amen} Es gibt also keine Entschuldigung ein Sklave des Appetits zu bleiben, die Lust des Fleisches – zu der übrigens auch die Leidenschaft gehört – Appetit und Leidenschaft. Keine Ausrede.

Bitte versteht, dass Christus bei der Überwindung dieser Versuchung – dieser ersten und jeder Versuchung – auf nichts vertraute, was uns durch seine Gnade nicht ohne weiteres zugänglich ist. Habt Ihr gehört, was ich gerade gesagt habe? Um diese und jede andere Versuchung zu überwinden, verließ sich Christus auf absolut nichts, was uns durch seine Gnade nicht leicht zugänglich ist. Das Leben Jesu, Seite 14: “… Er benutzte zu seinen Gunsten keine Kraft, die nicht auch uns uneingeschränkt angeboten wird..” Höre ich da ein “Amen”? {Amen} Keine Kraft. Wie hat Er zum Beispiel die Versuchung überwunden, dem Appetit zu frönen? Was hat Er gesagt? “Es steht geschrieben…” {Matth. 4:4+6+7+10}Ist das eine Waffe, die uns zur Verfügung steht, meine Freunde? Ist es das – um die Versuchung zu überwinden? Ist es das? Ja, das ist es.

Aber wir haben auch das Neue Testament, Er hatte nur das Alte; und wir haben vor allem Sein Beispiel des Sieges. Christus hatte niemandes Beispiel für einen Sieg, denn der erste Adam und alle seine Nachkommen haben darin versagt zu überwinden. Preist Gott, dass wir die Schriften haben, und das glühende, glorreiche, siegreiche Beispiel des fleischgewordenen Wortes: Jesus Christus. Review and Herald, 28. November 1882: “Christus hat Satan überwunden und uns gezeigt, wie auch wir überwinden können. Christus widersetzte sich Satan mit der Schrift. Er hätte auf seine eigene göttliche Macht zurückgreifen und seine eigenen Worte gebrauchen können; aber er sagte: “Es steht geschrieben, der Mensch wird nicht nur vom Brot leben, sondern von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes kommt.”

Pause… Wen hat Er dort zitiert? Sich selbst. Er zitierte sich selbst aus der Schrift. Das hatte er gesagt, aber sagte er etwas aus eigener Kraft, als er die Rolle eines Menschen übernahm? Nein, Er zitierte die Bibel – etwas, das aufgezeichnet wurde, was Er selbst ursprünglich gesagt hatte. Erstaunlich! Ich lese weiter:“Mit der zweiten Versuchung sagt er: “Es steht wieder geschrieben: “Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht in Versuchung führen. Das Beispiel Christi liegt vor uns. Wenn die Heilige Schrift studiert und befolgt würde, würde der Christ gestärkt werden, um dem verschlagenen Feind zu begegnen; aber das Wort Gottes wird vernachlässigt, und Katastrophe und Niederlage folgen.”

Oh, mein Bruder, meine Schwester, ich flehe Euch an. Seht Christus in der Wüste und werdet durch das Betrachten verändert – lernt von Ihm. Werdet wie er; beherbergt das Wort Gottes in Euren Herzen, wie David es getan hat. “Ich behalte dein Wort in meinem Herzen, auf dass ich nichtwas tue? “…wieder dich sündige.”{Psalm 119:11}Ihr habt einen mitfühlenden Heiland. Amen? {Amen} Einer, der in allen Punkten “versucht wurde, wie Ihr, aber ohne”,was? “…Sünde.” {Hebr. 4:15}Er ist vollkommen sündlos, preist Gott während er gleichzeitig vollkommen mitfühlend ist. Preiset Gott für einen solchen Heiland. Laßt uns zum Gebet aufstehen.

Vater im Himmel, wir danken Dir so sehr für Jesus. Mögen wir ihn schauen, und wenn wir schauen, dass wir wie Er werden, ist unser Gebet in seinem Namen. Amen.

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